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Mundspülung, Patienten Compliance und Adhärenz

Als Patienten Compliance bezeichnet man in der Zahnmedizin die Bereitschaft des Patienten zur Mitarbeit bei therapeutischen Maßnahmen und ärztlichen Behandlungsvorschriften. Das Anleiten des Patienten durch Zahnarzt und ZMA skizziert eine klare und eindeutige Umsetzung von ärztlichen Anordnungen. Werden die Vorgaben des Zahnarztes vom Patienten eingehalten, beispielsweise in der täglichen Umsetzung der vorgestellten Prophylaxe-Maßnahmen, so spricht man von Compliance, übersetzt auch der Therapietreue. 

Die Therapietreue ist ein essentieller Bestandteil des angestrebten Behandlungserfolges und somit ein notwendiger Erfolgsfaktor. Mangelnde Therapietreue, übersetzt als Non-Compliance, kann für den Therapieerfolg relevante Probleme verursachen, die sich beispielsweise in mangelnder Mitarbeit in der Behandlung und einem unzureichenden Mundpflegeverhalten darstellen. 

Das Ziel der zahnmedizinischen Inoffice / Inhome Prophylaxe bleibt, Erkrankungen im Mund vorzubeugen und die Gesundheit des Mundbereiches, Zahnfleisches und der Zähne zu erhalten. Doch dies ist nur mit der vorbehaltlosen Bereitschaft des Patienten möglich, die sich in Compliance und Adhärenz ausdrückt.

Patienten Adhärenz

Die Patienten Adhärenz kann als zusätzlicher Erfolgsfaktor des Therapieerfolges genannt werden, da sie neben der eigenen motivierten redlichen Anwendung von medizinischen Indikationen, eine selbstständige und intrinsische Durchführung gesundheitsrelevanter Verhaltensänderungen beinhaltet. Der Patient hat in diesem Stadium nicht nur die ärztlichen Ratschläge und Empfehlungen vollständig akzeptiert, sondern begreift sich selbst als verantwortlicher und gleichberechtigter Partner innerhalb der Therapiebeziehung.

Patienten Compliance und Adhärenz stellen die ideale Ausgangslage für Therapeut und Behandler dar. Stellen sich im therapieverlauf Non-Compliance und Non-Adhärenz ein, so hat dies entweder vom Patienten unbeabsichtigte, oder eben beabsichtigte Ursachen. Die unbeabsichtigte Non-Compliance tritt vergleichsweise häufiger auf und Gründe hierfür können in Patienten-, Krankheits-, Therapie- und Ärztlichen-Faktoren liegen. 

Bei den Krankheitsfaktoren können dies Erkrankungen sein, die anfänglich wenig und milde Symptome verursachen und dem Patienten dadurch keine unmittelbare Dringlichkeit an Maßnahmen suggerieren.

Bei den Therapiefaktoren besteht die Gefahr der Non-Compliance und Non-Adhärenz in einer vom Patienten notwendigerweise umzusetzenden Verhaltensänderung, wie dem Verzicht auf Genussmittel, Änderung der Ernährungsweise, oder der täglich notwendigen 3-Fach Prophylaxe, die den Einsatz mechanischer Plaqueentfernung, Interdentalreinigung und antibakterieller und -viraler Mundspülungen vereint.

Geschmack trägt zum Therapieerfolg bei

Eine für den Therapieerfolg geeignete Mundspülung sollte verschiedene therapeutisch wertvolle Leistungsmerkmale bedienen können, zu denen gerade auch der Geschmack gehört. Denn schmeckt die Mundspülung unangenehm, kann der Patient schnell eine Ablehnungsstrategie gegenüber dem therapeutisch vorgegebenen Einsatz entwickeln, die zu einer Non-Compliance und Non-Adhärenz führt.

Die Geschmackswahrnehmung setzt sich aus der kognitiven Verarbeitung verschiedener sensorischer Signale zusammen. Diese werden aus Geschmacks-, Geruchs-, Seh- und Tastsinn kombiniert. Zahlreiche Arzneistoffe und Substanzen aktivieren menschliche Bittersensoren. Diese verschiedenen Bitterrezeptoren finden sich nicht nur auf Zunge und Mundschleimhaut, sondern auch auf Herzzellen und Zellen der Atemwege. Man geht davon aus, dass dieses breite Spektrum von 25 verschiedenen Bitterstoffrezeptoren im Mund dazu dient, vor dem Verzehr giftiger Substanzen zu warnen. 

Diesen überlebenswichtigen Reflex gilt es zumindest beim Einsatz von medizinisch notwendigen Präparaten geschmacklich nicht auszulösen und dadurch eine tragfähigere Patienten Compliance und Adhärenz herzustellen. Die geschmackliche Optimierung von verschiedenen Arzneimittelzubereitungen gewinnt deswegen immer mehr an Bedeutung für Therapietreue und den angestrebten Therapieerfolg.

Wirksamkeit von Mundspülungen auf die Viruslast im Speichel

Einer der wichtigsten Ansätze zur Minimierung des Risikos einer COVID-19-Übertragung wäre es, die Titer von SARS-CoV-2 im Speichel von infizierten COVID-19-Patienten zu reduzieren. Dies ist besonders wichtig bei risikoreichen Eingriffen wie z.B. Zahnbehandlungen. 


«Das Gurgeln mit einer Mundspülung kann nicht die Produktion der Viren in den Zellen hemmen, könnte aber die Viruslast kurzfristig dort senken, wo das größte Ansteckungspotenzial herkommt, nämlich im Mund-Rachen-Raum – und das könnte in bestimmten Situationen wie beim Zahnarzt oder der medizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten nützlich sein.» QUELLE
M. Sc. Toni Luise Meister
RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM

Studie Ruhr-Universität Bochum

SARS-CoV-2-Viren lassen sich mit speziellen Mundspülungen inaktivieren. Dies bewiesen Virologinnen und Virologen der Ruhr-Universität Bochum in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit mit Kollegen aus Jena, Ulm, Duisburg-Essen, Nürnberg und Bremen in Zellkulturexperimenten. 

Im Mund-Rachenraum von Covid-19-Patienten können zum Teil hohe Viruslasten nachgewiesen werden. Die Benutzung von Sars-Cov-2-effektiven Mundspülungen dürfte daher nützlich sein, kurzfristig die Viruslast und damit etwaig das Risiko einer Übertragung der Coronaviren zu reduzieren.

Dies könnte etwa vor zahnärztlichen Maßnahmen von Nutzen sein.

Mundspülungen eignen sich dagegen nicht, um eine Covid-19-Infektion zu therapieren oder um sich selbst vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen.

Viruzide Wirksamkeit verschiedener Mundspülungen gegen das Schwere Akute Respiratorische Syndrom Coronavirus 2

Die aktuelle Pandemie des schweren akuten respiratorischen Syndroms Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) stellt eine erhebliche Bedrohung für die globale Gesundheit dar. Da derzeit keine wirksamen Behandlungen und Impfstoffe zur Verfügung stehen, ist eine sorgfältige Beachtung der übertragungsbasierten Vorsichtsmaßnahmen unerlässlich, um die Verbreitung des Virus zu begrenzen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wird SARS-CoV-2 hauptsächlich durch Atemtropfen übertragen, die von infizierten Personen ausgeatmet werden. Wichtig ist, dass die Viruslast in der Nasenhöhle, im Nasopharynx und im Oropharynx hoch ist und die Virusausscheidung vor, während und nach der akuten klinischen Phase der Erkrankung nachgewiesen werden kann. Aerosole, die von asymptomatischen Personen beim Atmen, Sprechen und Singen produziert werden, gelten daher als kritische Faktoren für die verstärkte Verbreitung von SARS-CoV-2.

Cyclodextrine bei der Behandlung und Vorbeugung von viralen Infektionen

Cyclodextrine sind Stoffe, die in Arzneimitteln häufig als Lösungsvermittler eingesetzt werden. Zu diesen Arzneimitteln gehören unter anderem auch Virostatika, die zu den Schleimhäuten transportiert werden müssen, wo sich Viren häufig ansiedeln und verbreiten.

Was aber noch wichtiger ist: Modifizierte Cyclodextrine fungieren auch als effektive Breitband-Virostatika. Laut einer kürzlich in Science Advances veröffentlichten Studie konnte ein Cyclodextrin entwickelt werden, das „ein breites Spektrum irreversibler viruzider Wirkmechanismen zeigt, so eine entsprechend wirkungsvolle Barriere gegen Viren aufbaut und zudem biokompatibel ist“.

Cyclodextrine bekämpfen Viren, indem sie den Virenpartikeln Cholesterin entziehen, sodass die Lipid Rafts unterbrochen werden. Mit anderen Worten: Cyclodextrine zerstören die Lipidhülle des Virus und unterbinden so effektiv seine Aktivität und Verbreitung. Cyclodextrine entziehen aber auch den Membranen der Wirtszellen Cholesterin, sodass diese weniger anfällig für Virusinfektionen werden.

Cyclodextrine auf die Mundschleimhäute aufzubringen kann also dazu beitragen, Infektionen und die Ausbreitung von Viren in Mund, Nase und Rachen zu verhindern. So ist es also möglich, prophylaktische Nasen- und Rachensprays zu entwickeln, um eine Virenübertragung über die Atemwege zu verhindern.

Bekämpfung des Coronavirus: Schlüsselrolle von Cyclodextrinen bei der Behandlung und Vorbeugung

Auf molekularer Ebene deutet die Sequenzanalyse und die hohe Sequenzähnlichkeit von 2019-nCoV zu der von SARS-CoV darauf hin, dass Angiotensin-converting enzyme 2 (ACE2) der Rezeptor für den Eintritt in menschliche Zellen ist. Roquette engagiert sich für Patienten in Not. Roquette verfügt über umfangreiche Erfahrung und eine lange Historie in der Bereitstellung von KLEPTOSE® Hydroxypropyl-Beta-Cyclodextrinen (HPβCD) als funktioneller Hilfsstoff und als spezieller pharmazeutischer Wirkstoff (API).

Es ist von den Zulassungsbehörden in der EU, den USA und China für die orale und parenterale Verabreichung beim Menschen zugelassen. In dieser kurzen Mitteilung werden wir Behandlungsstrategien und die potenzielle Rolle von Cyclodextrinen bei der Bekämpfung der Krankheit als Hilfsstoff, Adjuvans und potenziell als API überprüfen.

Modifizierte Cyclodextrine als Breitspektrum-Antivirale

Virusinfektionen töten Millionen von Menschen weltweit, deshalb werden neue antivirale Medikamente benötigt. Ungiftige Medikamente die Viren irreversibel hemmen (viruzid), werden hierbei als ideal postuliert. Jedoch haben diese Wirkstoffe eine unliebsame Nebenerscheinung: Leider sind alle bisher beschriebenen viruziden Moleküle zytotoxisch. 

Es wurden kürzlich ungiftige, viruzide Gold-Nanopartikel mit breitem Wirkungsspektrum entwickelt. Hier wurde das Konzept weiterentwickelt Cyclodextrine, das mit Mercaptoundecansulfonsäuren modifiziert wurden, um Heparansulfate zu imitieren und eine entscheidende nicht-toxische viruzide Wirkung zu erzielen. 

Es zeigte sich, dass die resultierenden Makromoleküle ein breites Spektrum aufweisen, biokompatibel sind und in mikromolaren Konzentrationen in vitro gegen viele Viren [einschließlich Herpes Simplex Virus (HSV), Respiratory Syncytial Virus (RSV), Dengue Virus und Zika Virus] viruzid wirken. 

Sie sind ex vivo sowohl gegen Labor- als auch klinische Stämme von RSV und HSV-2 in respiratorischen bzw. vaginalen Gewebekulturmodellen wirksam. Außerdem sind sie wirksam, wenn sie bei Mäusen vor der intravaginalen HSV-2-Inokulation verabreicht werden. Und schließlich bestehen sie einen Mutationsresistenztest, den das derzeit verfügbare Anti-HSV-Medikament (Aciclovir) nicht besteht.

Modifizierte Cyclodextrine als Breitspektrum-Antivirale

Viren können sich auf mehreren Ebenen negativ auf die Gesellschaft auswirken: von Virusinfektionen von Nahrungspflanzen und Nutztieren bis hin zu den schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen von Viren, die Menschen infizieren, wie HIV, Ebola und Zika-Virus (ZIKV). Wenn eine Vorbeugung nicht möglich ist, müssen Medikamente verabreicht werden, um die Virusvermehrung zu begrenzen und das Immunsystem bei der Bekämpfung der Infektion zu unterstützen, sofern sie verfügbar sind.

Leider wirken die meisten vorhandenen Virostatika intrazellulär, mit den damit verbundenen Problemen der Permeabilität und Toxizität, sind virusspezifisch und/oder haben eine reversible (virustatische) Wirkung. Es wurden Breitspektrum-Antivirale wie Heparin oder heparinähnliche Stoffe entwickelt, die die für die initiale Virusanlagerung verantwortlichen Zelloberflächenzucker wie Heparansulfat (HS) nachahmen.

Erhältlich als:

• 100 ml Flasche

• 200 ml Flasche 

• 900 ml Flasche + Pumpkopf

• 10x 200 ml im Display

CITROX

• natürliche Bioflavonoide aus der Bitterorange

• empfohlen gegen Befall und Zerstörung durch Bakterien

CYCLODEXTRINE

• Breitband -Virostatika

• zerstören die Lipidhülle des Virus

CHX

• 0.09% Chlorhexidin-Diglukonat

• in dentalmedizinisch üblichen Konzentrationen

PERIO PLUS+

Perio Plus+ Produkte enthalten Chlorhexidin. Dazu kommt CITROX®: Diese Bioflavonoide aus der Bitterorange verstärken die antibakterielle Wirkung. Empfohlen bei Zahnfleischentzündungen. Ohne Alkohol.

CHX plus Natur

Seit fast siebzig Jahren verschreibt die Zahnmedizin Chlorhexidin, und das aus guten Gründen: Es wirkt. Perio Plus+ enthält neben CHX-Diglukonat natürliche Bioflavonoide, extrahiert aus der Bitterorange (Citrus aurantium amara): CITROX®.

Bioflavonoide

Die Bioflavonoide von CITROX® wirken selber antibakteriell und antiviral. Mit CITROX® und CHX-Diglukonat hat Perio Plus+ die besten Voraussetzungen für eine starke Wirkung.

Flavonide wirken antiviral

Die Wirkung verschiedener natürlich vorkommender Flavonoide aus der Nahrung, darunter Quercetin, Naringin, Hesperetin und Catechin, auf die Infektiosität und Replikation des Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1), des Polio-Virus Typ 1, des Parainfluenza-Virus Typ 3 (Pf-3) und des Respiratory-Syncytial-Virus (RSV) wurde in vitro in Zellkultur-Monolayern mit der Technik der viralen Plaquereduktion untersucht. 

Quercetin verursachte eine konzentrationsabhängige Reduktion der Infektiosität jedes Virus. Darüber hinaus reduzierte es die intrazelluläre Replikation jedes Virus, wenn Monolayer infiziert und anschließend in einem Quercetin-haltigen Medium kultiviert wurden. Die Vorinkubation von Gewebekultur-Zellmonolayern mit Quercetin hatte keinen Einfluss auf die Fähigkeit der Viren, die Gewebekultur-Monolayer zu infizieren, oder sich darin zu replizieren. 

Hesperetin hatte keinen Einfluss auf die Infektiosität, reduzierte aber die intrazelluläre Replikation jedes der Viren. Catechin hemmte die Infektiosität, aber nicht die Replikation von RSV und HSV-1 und hatte vernachlässigbare Auswirkungen auf die anderen Viren. Naringin hatte weder auf die Infektiosität noch auf die Replikation irgendeines der untersuchten Viren einen Effekt. 

Somit besitzen natürlich vorkommende Flavonoide ein variables Spektrum an antiviraler Aktivität gegen bestimmte RNA- (RSV, Pf-3, Polio) und DNA-Viren (HSV-1), die die Infektiosität und/oder Replikation hemmen.

Antivirale Wirkung von Flavonoiden auf menschliche Viren

Auf molekularer Ebene deutet die Sequenzanalyse und die hohe Sequenzähnlichkeit von 2019-nCoV zu der von SARS-CoV darauf hin, dass Angiotensin-converting enzyme 2 (ACE2) der Rezeptor für den Eintritt in menschliche Zellen ist. Roquette engagiert sich für Patienten in Not. Roquette verfügt über umfangreiche Erfahrung und eine lange Historie in der Bereitstellung von KLEPTOSE® Hydroxypropyl-Beta-Cyclodextrinen (HPβCD) als funktioneller Hilfsstoff und als spezieller pharmazeutischer Wirkstoff (API).

Es ist von den Zulassungsbehörden in der EU, den USA und China für die orale und parenterale Verabreichung beim Menschen zugelassen. In dieser kurzen Mitteilung werden wir Behandlungsstrategien und die potenzielle Rolle von Cyclodextrinen bei der Bekämpfung der Krankheit als Hilfsstoff, Adjuvans und potenziell als API überprüfen.

CITROX®/P-Komplex

CITROX® kommt direkt aus der Natur: Es ist ein natürliches Bioflavonoid-Extrakt aus der Bitterorange (Citrus aurantium amara) und wirkt stark gegen Bakterien, sogar gegen Viren und Pilze. Damit es für eine Langzeitwirkung gut an Zähnen, Zahnfleisch und Mundschleimhaut haften bleibt, ist es mit der ebenfalls natürlichen Aminosäure Polylysin verbunden: zum CITROX®/P-Komplex.

Antivirale Eigenschaft von Bioflavonoid gegen das Dengue-Virus Typ 2

Dengue ist eine durch Mücken übertragene Krankheit, gegen die es derzeit kein wirksames Antivirus oder einen Impfstoff gibt. Die Bemühungen, antivirale Mittel zu finden, haben sich auf Bioflavonoide konzentriert, eine aus Pflanzen gewonnene polyphenolische Verbindung mit vielen potenziellen gesundheitlichen Vorteilen. 

In der vorliegenden Studie wurde die antivirale Aktivität von vier Arten von Bioflavonoiden gegen Dengue-Virus Typ -2 (DENV-2) in Vero-Zellen untersucht. Die Anti-dengue-Aktivität dieser Verbindungen wurde in verschiedenen Stadien der DENV-2-Infektion und des Replikationszyklus bestimmt. Die DENV-Replikation wurde mittels Foci Forming Unit Reduction Assay (FFURA) und quantitativer RT-PCR gemessen. 

Der Selektivitätsindexwert (SI) wurde als das Verhältnis der zytotoxischen Konzentration 50 (CC50) zur hemmenden Konzentration 50 (IC50) für jede Verbindung bestimmt.

Antivirale Aktivität von vier Arten von Bioflavonoid gegen das Dengue-Virus Typ 2

Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass nur Quercetin signifikante anti-DENV-2 hemmende Aktivitäten zeigte. Andere Bioflavonoide, einschließlich Daidzein, Naringin und Hesperetin, zeigten minimale bis keine signifikante Hemmung der DENV-2-Virusreplikation. Diese Ergebnisse, zusammen mit den zuvor berichteten, deuten darauf hin, dass eine ausgewählte Gruppe von Bioflavonoiden, einschließlich Quercetin und Fisetin, signifikante hemmende Aktivitäten gegen das Dengue-Virus zeigten.

Diese Gruppe von Flavonoiden, Flavonol, könnte weiter untersucht werden, um die gemeinsamen Mechanismen der Hemmung der Dengue-Virus-Replikation zu entdecken.

Hyaluronsäure beschleunigt

Vor allem nach Operationen empfiehlt sich Hyaluronsäure: Sie reguliert die Feuchtigkeit, fördert das Zellwachstum, beschleunigt die Regeneration. Dieses Produkt von Perio Plus+ enthält deshalb Hyaluronsäure.

Hyaluronsäure (HA), ein nicht sulfatiertes Glykosaminoglykan, ist in der Synovialflüssigkeit, im Glaskörperserum und in vielen Bindegeweben enthalten. Pharmazeutische Zubereitungen von HA werden in der klinischen Praxis bei Wundheilung, Gelenkschmerzen, Kerato-Konjunktivitis, Asthma, Mundpflege, Ösophagus-Reflux und Gastritis eingesetzt. Darüber hinaus wird es als Füllstoff verwendet, um der Alterung und der Lipoatrophie im Gesicht entgegenzuwirken. 

In-vitro-Bewertung der antiviralen und viruziden Aktivität einer Hyaluronsäure mit hohem Molekulargewicht

Ursprünglich in der klinischen Praxis als Wundheilungsförderer eingeführt, wird HA heute in vielen medizinischen und kosmetischen Bereichen eingesetzt. Einige Beispiele für HA-Anwendungen sind Augentropfen bei Kerato-Konjunktivitis, intraartikuläre Injektionen bei osteoarthritischen Gelenkschmerzen, Spülungen bei chronisch entzündlichen Erkrankungen von Blase und Vagina, tracheobronchiale Aerosolisierung bei Asthma, orale Lösungen zur Mundpflege oder bei Ösophagus-Reflux und Gastritis.

Außerdem wird HA häufig für kosmetische Eingriffe verwendet, als Füllstoff, um der Alterung und der Lipoatrophie im Gesicht entgegenzuwirken, insbesondere bei HIV-Patienten

Praxispaket Perio Plus Regenerate

8 x Mundspülung Perio Plus+ Regenerate (je 900 ml) & 2 x Pumpkopf

12 x Mundspülung Perio Plus+ Regenerate (je 100 ml)

Chlorhexidin-Konzentration 0.09%, dazu Hyaluronsäure: Perio Plus+ Regenerate unterstützt die Gewebeerneuerung nach dentalmedizinischer Chirurgie und bei therapiebedingter Mundtrockenheit.

• Chlorhexidin-Diglukonat 0.09 % zur bewährten chemischen Bakterien-Kontrolle

• CITROX®/P-Komplex: natürliches Extrakt der Bitterorange für erhöhte antibaktierielle Wirkung und die Aminosäure Polylysin zur Unterstützung der Langzeitwirkung

• Cyclodextrin: Schützt gegen Viren und bekämpft die Ursachen von Mundgeruch

• Hyaluronsäure zur Beschleunigung der Regeneration

• Xylitol für angenehme Süsse, Kariesschutz und starke Zähne

• PVP-VA für extra starken Schutzfilm auf Mukosa und Zähnen

• Ohne Alkohol

Anwendungshinweise

• Unverdünnt 10 ml für 60 Sekunden spülen

• Morgens und abends, bis zu 1 Monat

• Hinweis: Nur für die orale Anwendung. Nicht schlucken

• Von Kindern fernhalten

Mundspülung, Patienten Compliance und Adhärenz

Als Patienten Compliance bezeichnet man in der Zahnmedizin die Bereitschaft des Patienten zur Mitarbeit bei therapeutischen Maßnahmen und ärztlichen Behandlungsvorschriften. Das Anleiten des Patienten durch Zahnarzt und ZMA skizziert eine klare und eindeutige Umsetzung von ärztlichen Anordnungen. Werden die Vorgaben des Zahnarztes vom Patienten eingehalten, beispielsweise in der täglichen Umsetzung der vorgestellten Prophylaxe-Maßnahmen, so spricht man von Compliance, übersetzt auch der Therapietreue. 

Die Therapietreue ist ein essentieller Bestandteil des angestrebten Behandlungserfolges und somit ein notwendiger Erfolgsfaktor. Mangelnde Therapietreue, übersetzt als Non-Compliance, kann für den Therapieerfolg relevante Probleme verursachen, die sich beispielsweise in mangelnder Mitarbeit in der Behandlung und einem unzureichenden Mundpflegeverhalten darstellen. 

Das Ziel der zahnmedizinischen Inoffice / Inhome Prophylaxe bleibt, Erkrankungen im Mund vorzubeugen und die Gesundheit des Mundbereiches, Zahnfleisches und der Zähne zu erhalten. Doch dies ist nur mit der vorbehaltlosen Bereitschaft des Patienten möglich, die sich in Compliance und Adhärenz ausdrückt.

Patienten Adhärenz

Die Patienten Adhärenz kann als zusätzlicher Erfolgsfaktor des Therapieerfolges genannt werden, da sie neben der eigenen motivierten redlichen Anwendung von medizinischen Indikationen, eine selbstständige und intrinsische Durchführung gesundheitsrelevanter Verhaltensänderungen beinhaltet. Der Patient hat in diesem Stadium nicht nur die ärztlichen Ratschläge und Empfehlungen vollständig akzeptiert, sondern begreift sich selbst als verantwortlicher und gleichberechtigter Partner innerhalb der Therapiebeziehung.

Patienten Compliance und Adhärenz stellen die ideale Ausgangslage für Therapeut und Behandler dar. Stellen sich im therapieverlauf Non-Compliance und Non-Adhärenz ein, so hat dies entweder vom Patienten unbeabsichtigte, oder eben beabsichtigte Ursachen. Die unbeabsichtigte Non-Compliance tritt vergleichsweise häufiger auf und Gründe hierfür können in Patienten-, Krankheits-, Therapie- und Ärztlichen-Faktoren liegen. 

Bei den Krankheitsfaktoren können dies Erkrankungen sein, die anfänglich wenig und milde Symptome verursachen und dem Patienten dadurch keine unmittelbare Dringlichkeit an Maßnahmen suggerieren.

Bei den Therapiefaktoren besteht die Gefahr der Non-Compliance und Non-Adhärenz in einer vom Patienten notwendigerweise umzusetzenden Verhaltensänderung, wie dem Verzicht auf Genussmittel, Änderung der Ernährungsweise, oder der täglich notwendigen 3-Fach Prophylaxe, die den Einsatz mechanischer Plaqueentfernung, Interdentalreinigung und antibakterieller und -viraler Mundspülungen vereint.

Geschmack trägt zum Therapieerfolg bei

Eine für den Therapieerfolg geeignete Mundspülung sollte verschiedene therapeutisch wertvolle Leistungsmerkmale bedienen können, zu denen gerade auch der Geschmack gehört. Denn schmeckt die Mundspülung unangenehm, kann der Patient schnell eine Ablehnungsstrategie gegenüber dem therapeutisch vorgegebenen Einsatz entwickeln, die zu einer Non-Compliance und Non-Adhärenz führt.

Die Geschmackswahrnehmung setzt sich aus der kognitiven Verarbeitung verschiedener sensorischer Signale zusammen. Diese werden aus Geschmacks-, Geruchs-, Seh- und Tastsinn kombiniert. Zahlreiche Arzneistoffe und Substanzen aktivieren menschliche Bittersensoren. Diese verschiedenen Bitterrezeptoren finden sich nicht nur auf Zunge und Mundschleimhaut, sondern auch auf Herzzellen und Zellen der Atemwege. Man geht davon aus, dass dieses breite Spektrum von 25 verschiedenen Bitterstoffrezeptoren im Mund dazu dient, vor dem Verzehr giftiger Substanzen zu warnen. 

Diesen überlebenswichtigen Reflex gilt es zumindest beim Einsatz von medizinisch notwendigen Präparaten geschmacklich nicht auszulösen und dadurch eine tragfähigere Patienten Compliance und Adhärenz herzustellen. Die geschmackliche Optimierung von verschiedenen Arzneimittelzubereitungen gewinnt deswegen immer mehr an Bedeutung für Therapietreue und den angestrebten Therapieerfolg.

Wirksamkeit von Mundspülungen auf die Viruslast im Speichel

Einer der wichtigsten Ansätze zur Minimierung des Risikos einer COVID-19-Übertragung wäre es, die Titer von SARS-CoV-2 im Speichel von infizierten COVID-19-Patienten zu reduzieren. Dies ist besonders wichtig bei risikoreichen Eingriffen wie z.B. Zahnbehandlungen. 


«Das Gurgeln mit einer Mundspülung kann nicht die Produktion der Viren in den Zellen hemmen, könnte aber die Viruslast kurzfristig dort senken, wo das größte Ansteckungspotenzial herkommt, nämlich im Mund-Rachen-Raum – und das könnte in bestimmten Situationen wie beim Zahnarzt oder der medizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten nützlich sein.» QUELLE
M. Sc. Toni Luise Meister
RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM
Studie Ruhr-Universität Bochum

SARS-CoV-2-Viren lassen sich mit speziellen Mundspülungen inaktivieren. Dies bewiesen Virologinnen und Virologen der Ruhr-Universität Bochum in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit mit Kollegen aus Jena, Ulm, Duisburg-Essen, Nürnberg und Bremen in Zellkulturexperimenten. 

Im Mund-Rachenraum von Covid-19-Patienten können zum Teil hohe Viruslasten nachgewiesen werden. Die Benutzung von Sars-Cov-2-effektiven Mundspülungen dürfte daher nützlich sein, kurzfristig die Viruslast und damit etwaig das Risiko einer Übertragung der Coronaviren zu reduzieren.

Dies könnte etwa vor zahnärztlichen Maßnahmen von Nutzen sein.

Mundspülungen eignen sich dagegen nicht, um eine Covid-19-Infektion zu therapieren oder um sich selbst vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen.

Viruzide Wirksamkeit verschiedener Mundspülungen gegen das Schwere Akute Respiratorische Syndrom Coronavirus 2

Die aktuelle Pandemie des schweren akuten respiratorischen Syndroms Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) stellt eine erhebliche Bedrohung für die globale Gesundheit dar. Da derzeit keine wirksamen Behandlungen und Impfstoffe zur Verfügung stehen, ist eine sorgfältige Beachtung der übertragungsbasierten Vorsichtsmaßnahmen unerlässlich, um die Verbreitung des Virus zu begrenzen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wird SARS-CoV-2 hauptsächlich durch Atemtropfen übertragen, die von infizierten Personen ausgeatmet werden. Wichtig ist, dass die Viruslast in der Nasenhöhle, im Nasopharynx und im Oropharynx hoch ist und die Virusausscheidung vor, während und nach der akuten klinischen Phase der Erkrankung nachgewiesen werden kann. Aerosole, die von asymptomatischen Personen beim Atmen, Sprechen und Singen produziert werden, gelten daher als kritische Faktoren für die verstärkte Verbreitung von SARS-CoV-2.
Cyclodextrine bei der Behandlung und Vorbeugung von viralen Infektionen

Cyclodextrine sind Stoffe, die in Arzneimitteln häufig als Lösungsvermittler eingesetzt werden. Zu diesen Arzneimitteln gehören unter anderem auch Virostatika, die zu den Schleimhäuten transportiert werden müssen, wo sich Viren häufig ansiedeln und verbreiten.

Was aber noch wichtiger ist: Modifizierte Cyclodextrine fungieren auch als effektive Breitband-Virostatika. Laut einer kürzlich in Science Advances veröffentlichten Studie konnte ein Cyclodextrin entwickelt werden, das „ein breites Spektrum irreversibler viruzider Wirkmechanismen zeigt, so eine entsprechend wirkungsvolle Barriere gegen Viren aufbaut und zudem biokompatibel ist“.

Cyclodextrine bekämpfen Viren, indem sie den Virenpartikeln Cholesterin entziehen, sodass die Lipid Rafts unterbrochen werden. Mit anderen Worten: Cyclodextrine zerstören die Lipidhülle des Virus und unterbinden so effektiv seine Aktivität und Verbreitung. Cyclodextrine entziehen aber auch den Membranen der Wirtszellen Cholesterin, sodass diese weniger anfällig für Virusinfektionen werden.

Cyclodextrine auf die Mundschleimhäute aufzubringen kann also dazu beitragen, Infektionen und die Ausbreitung von Viren in Mund, Nase und Rachen zu verhindern. So ist es also möglich, prophylaktische Nasen- und Rachensprays zu entwickeln, um eine Virenübertragung über die Atemwege zu verhindern.

Bekämpfung des Coronavirus: Schlüsselrolle von Cyclodextrinen bei der Behandlung und Vorbeugung

Auf molekularer Ebene deutet die Sequenzanalyse und die hohe Sequenzähnlichkeit von 2019-nCoV zu der von SARS-CoV darauf hin, dass Angiotensin-converting enzyme 2 (ACE2) der Rezeptor für den Eintritt in menschliche Zellen ist. Roquette engagiert sich für Patienten in Not. Roquette verfügt über umfangreiche Erfahrung und eine lange Historie in der Bereitstellung von KLEPTOSE® Hydroxypropyl-Beta-Cyclodextrinen (HPβCD) als funktioneller Hilfsstoff und als spezieller pharmazeutischer Wirkstoff (API).

Es ist von den Zulassungsbehörden in der EU, den USA und China für die orale und parenterale Verabreichung beim Menschen zugelassen. In dieser kurzen Mitteilung werden wir Behandlungsstrategien und die potenzielle Rolle von Cyclodextrinen bei der Bekämpfung der Krankheit als Hilfsstoff, Adjuvans und potenziell als API überprüfen.
Modifizierte Cyclodextrine als Breitspektrum-Antivirale

Virusinfektionen töten Millionen von Menschen weltweit, deshalb werden neue antivirale Medikamente benötigt. Ungiftige Medikamente die Viren irreversibel hemmen (viruzid), werden hierbei als ideal postuliert. Jedoch haben diese Wirkstoffe eine unliebsame Nebenerscheinung: Leider sind alle bisher beschriebenen viruziden Moleküle zytotoxisch. 

Es wurden kürzlich ungiftige, viruzide Gold-Nanopartikel mit breitem Wirkungsspektrum entwickelt. Hier wurde das Konzept weiterentwickelt Cyclodextrine, das mit Mercaptoundecansulfonsäuren modifiziert wurden, um Heparansulfate zu imitieren und eine entscheidende nicht-toxische viruzide Wirkung zu erzielen. 

Es zeigte sich, dass die resultierenden Makromoleküle ein breites Spektrum aufweisen, biokompatibel sind und in mikromolaren Konzentrationen in vitro gegen viele Viren [einschließlich Herpes Simplex Virus (HSV), Respiratory Syncytial Virus (RSV), Dengue Virus und Zika Virus] viruzid wirken. 

Sie sind ex vivo sowohl gegen Labor- als auch klinische Stämme von RSV und HSV-2 in respiratorischen bzw. vaginalen Gewebekulturmodellen wirksam. Außerdem sind sie wirksam, wenn sie bei Mäusen vor der intravaginalen HSV-2-Inokulation verabreicht werden. Und schließlich bestehen sie einen Mutationsresistenztest, den das derzeit verfügbare Anti-HSV-Medikament (Aciclovir) nicht besteht.

Modifizierte Cyclodextrine als Breitspektrum-Antivirale

Viren können sich auf mehreren Ebenen negativ auf die Gesellschaft auswirken: von Virusinfektionen von Nahrungspflanzen und Nutztieren bis hin zu den schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen von Viren, die Menschen infizieren, wie HIV, Ebola und Zika-Virus (ZIKV). Wenn eine Vorbeugung nicht möglich ist, müssen Medikamente verabreicht werden, um die Virusvermehrung zu begrenzen und das Immunsystem bei der Bekämpfung der Infektion zu unterstützen, sofern sie verfügbar sind.

Leider wirken die meisten vorhandenen Virostatika intrazellulär, mit den damit verbundenen Problemen der Permeabilität und Toxizität, sind virusspezifisch und/oder haben eine reversible (virustatische) Wirkung. Es wurden Breitspektrum-Antivirale wie Heparin oder heparinähnliche Stoffe entwickelt, die die für die initiale Virusanlagerung verantwortlichen Zelloberflächenzucker wie Heparansulfat (HS) nachahmen.

Erhältlich als:

• 100 ml Flasche

• 200 ml Flasche 

• 900 ml Flasche + Pumpkopf

• 10x 200 ml im Display

CITROX

• natürliche Bioflavonoide aus der Bitterorange

• empfohlen gegen Befall und Zerstörung durch Bakterien

CYCLODEXTRINE

• Breitband -Virostatika

• zerstören die Lipidhülle des Virus

CHX

• 0.09% Chlorhexidin-Diglukonat

• in dentalmedizinisch üblichen Konzentrationen

PERIO PLUS+

Perio Plus+ Produkte enthalten Chlorhexidin. Dazu kommt CITROX®: Diese Bioflavonoide aus der Bitterorange verstärken die antibakterielle Wirkung. Empfohlen bei Zahnfleischentzündungen. Ohne Alkohol.

CHX plus Natur

Seit fast siebzig Jahren verschreibt die Zahnmedizin Chlorhexidin, und das aus guten Gründen: Es wirkt. Perio Plus+ enthält neben CHX-Diglukonat natürliche Bioflavonoide, extrahiert aus der Bitterorange (Citrus aurantium amara): CITROX®.

Bioflavonoide

Die Bioflavonoide von CITROX® wirken selber antibakteriell und antiviral. Mit CITROX® und CHX-Diglukonat hat Perio Plus+ die besten Voraussetzungen für eine starke Wirkung.

Flavonide wirken antiviral

Die Wirkung verschiedener natürlich vorkommender Flavonoide aus der Nahrung, darunter Quercetin, Naringin, Hesperetin und Catechin, auf die Infektiosität und Replikation des Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1), des Polio-Virus Typ 1, des Parainfluenza-Virus Typ 3 (Pf-3) und des Respiratory-Syncytial-Virus (RSV) wurde in vitro in Zellkultur-Monolayern mit der Technik der viralen Plaquereduktion untersucht. 

Quercetin verursachte eine konzentrationsabhängige Reduktion der Infektiosität jedes Virus. Darüber hinaus reduzierte es die intrazelluläre Replikation jedes Virus, wenn Monolayer infiziert und anschließend in einem Quercetin-haltigen Medium kultiviert wurden. Die Vorinkubation von Gewebekultur-Zellmonolayern mit Quercetin hatte keinen Einfluss auf die Fähigkeit der Viren, die Gewebekultur-Monolayer zu infizieren, oder sich darin zu replizieren. 

Hesperetin hatte keinen Einfluss auf die Infektiosität, reduzierte aber die intrazelluläre Replikation jedes der Viren. Catechin hemmte die Infektiosität, aber nicht die Replikation von RSV und HSV-1 und hatte vernachlässigbare Auswirkungen auf die anderen Viren. Naringin hatte weder auf die Infektiosität noch auf die Replikation irgendeines der untersuchten Viren einen Effekt. 

Somit besitzen natürlich vorkommende Flavonoide ein variables Spektrum an antiviraler Aktivität gegen bestimmte RNA- (RSV, Pf-3, Polio) und DNA-Viren (HSV-1), die die Infektiosität und/oder Replikation hemmen.

Antivirale Wirkung von Flavonoiden auf menschliche Viren

Auf molekularer Ebene deutet die Sequenzanalyse und die hohe Sequenzähnlichkeit von 2019-nCoV zu der von SARS-CoV darauf hin, dass Angiotensin-converting enzyme 2 (ACE2) der Rezeptor für den Eintritt in menschliche Zellen ist. Roquette engagiert sich für Patienten in Not. Roquette verfügt über umfangreiche Erfahrung und eine lange Historie in der Bereitstellung von KLEPTOSE® Hydroxypropyl-Beta-Cyclodextrinen (HPβCD) als funktioneller Hilfsstoff und als spezieller pharmazeutischer Wirkstoff (API).

Es ist von den Zulassungsbehörden in der EU, den USA und China für die orale und parenterale Verabreichung beim Menschen zugelassen. In dieser kurzen Mitteilung werden wir Behandlungsstrategien und die potenzielle Rolle von Cyclodextrinen bei der Bekämpfung der Krankheit als Hilfsstoff, Adjuvans und potenziell als API überprüfen.
CITROX®/P-Komplex

CITROX® kommt direkt aus der Natur: Es ist ein natürliches Bioflavonoid-Extrakt aus der Bitterorange (Citrus aurantium amara) und wirkt stark gegen Bakterien, sogar gegen Viren und Pilze. Damit es für eine Langzeitwirkung gut an Zähnen, Zahnfleisch und Mundschleimhaut haften bleibt, ist es mit der ebenfalls natürlichen Aminosäure Polylysin verbunden: zum CITROX®/P-Komplex.

Antivirale Eigenschaft von Bioflavonoid gegen das Dengue-Virus Typ 2

Dengue ist eine durch Mücken übertragene Krankheit, gegen die es derzeit kein wirksames Antivirus oder einen Impfstoff gibt. Die Bemühungen, antivirale Mittel zu finden, haben sich auf Bioflavonoide konzentriert, eine aus Pflanzen gewonnene polyphenolische Verbindung mit vielen potenziellen gesundheitlichen Vorteilen. 

In der vorliegenden Studie wurde die antivirale Aktivität von vier Arten von Bioflavonoiden gegen Dengue-Virus Typ -2 (DENV-2) in Vero-Zellen untersucht. Die Anti-dengue-Aktivität dieser Verbindungen wurde in verschiedenen Stadien der DENV-2-Infektion und des Replikationszyklus bestimmt. Die DENV-Replikation wurde mittels Foci Forming Unit Reduction Assay (FFURA) und quantitativer RT-PCR gemessen. 

Der Selektivitätsindexwert (SI) wurde als das Verhältnis der zytotoxischen Konzentration 50 (CC50) zur hemmenden Konzentration 50 (IC50) für jede Verbindung bestimmt.

Antivirale Aktivität von vier Arten von Bioflavonoid gegen das Dengue-Virus Typ 2

Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass nur Quercetin signifikante anti-DENV-2 hemmende Aktivitäten zeigte. Andere Bioflavonoide, einschließlich Daidzein, Naringin und Hesperetin, zeigten minimale bis keine signifikante Hemmung der DENV-2-Virusreplikation. Diese Ergebnisse, zusammen mit den zuvor berichteten, deuten darauf hin, dass eine ausgewählte Gruppe von Bioflavonoiden, einschließlich Quercetin und Fisetin, signifikante hemmende Aktivitäten gegen das Dengue-Virus zeigten.

Diese Gruppe von Flavonoiden, Flavonol, könnte weiter untersucht werden, um die gemeinsamen Mechanismen der Hemmung der Dengue-Virus-Replikation zu entdecken.
Hyaluronsäure beschleunigt

Vor allem nach Operationen empfiehlt sich Hyaluronsäure: Sie reguliert die Feuchtigkeit, fördert das Zellwachstum, beschleunigt die Regeneration. Dieses Produkt von Perio Plus+ enthält deshalb Hyaluronsäure.

Hyaluronsäure (HA), ein nicht sulfatiertes Glykosaminoglykan, ist in der Synovialflüssigkeit, im Glaskörperserum und in vielen Bindegeweben enthalten. Pharmazeutische Zubereitungen von HA werden in der klinischen Praxis bei Wundheilung, Gelenkschmerzen, Kerato-Konjunktivitis, Asthma, Mundpflege, Ösophagus-Reflux und Gastritis eingesetzt. Darüber hinaus wird es als Füllstoff verwendet, um der Alterung und der Lipoatrophie im Gesicht entgegenzuwirken. 

In-vitro-Bewertung der antiviralen und viruziden Aktivität einer Hyaluronsäure mit hohem Molekulargewicht

Ursprünglich in der klinischen Praxis als Wundheilungsförderer eingeführt, wird HA heute in vielen medizinischen und kosmetischen Bereichen eingesetzt. Einige Beispiele für HA-Anwendungen sind Augentropfen bei Kerato-Konjunktivitis, intraartikuläre Injektionen bei osteoarthritischen Gelenkschmerzen, Spülungen bei chronisch entzündlichen Erkrankungen von Blase und Vagina, tracheobronchiale Aerosolisierung bei Asthma, orale Lösungen zur Mundpflege oder bei Ösophagus-Reflux und Gastritis.

Außerdem wird HA häufig für kosmetische Eingriffe verwendet, als Füllstoff, um der Alterung und der Lipoatrophie im Gesicht entgegenzuwirken, insbesondere bei HIV-Patienten
Praxispaket Perio Plus Regenerate
8 x Mundspülung Perio Plus+ Regenerate (je 900 ml) & 2 x Pumpkopf
12 x Mundspülung Perio Plus+ Regenerate (je 100 ml)

Chlorhexidin-Konzentration 0.09%, dazu Hyaluronsäure: Perio Plus+ Regenerate unterstützt die Gewebeerneuerung nach dentalmedizinischer Chirurgie und bei therapiebedingter Mundtrockenheit.

• Chlorhexidin-Diglukonat 0.09 % zur bewährten chemischen Bakterien-Kontrolle

• CITROX®/P-Komplex: natürliches Extrakt der Bitterorange für erhöhte antibaktierielle Wirkung und die Aminosäure Polylysin zur Unterstützung der Langzeitwirkung

• Cyclodextrin: Schützt gegen Viren und bekämpft die Ursachen von Mundgeruch

• Hyaluronsäure zur Beschleunigung der Regeneration

• Xylitol für angenehme Süsse, Kariesschutz und starke Zähne

• PVP-VA für extra starken Schutzfilm auf Mukosa und Zähnen

• Ohne Alkohol

Anwendungshinweise

• Unverdünnt 10 ml für 60 Sekunden spülen

• Morgens und abends, bis zu 1 Monat

• Hinweis: Nur für die orale Anwendung. Nicht schlucken

• Von Kindern fernhalten